Category
Wissenschaft
Featured
Explore
Wissenschaft

Im STAR-Programm testet das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt aktiv torsionsfähige Rotorblätter, die sich dynamisch an aerodynamische Bedingungen anpassen. Windkanaltests bei German-Dutch Wind Tunnels zeigen signifikante Reduktionen von Lärm und Vibration bei gleichzeitig gesteigerter Effizienz – ein möglicher Wendepunkt für Hubschraubertechnik und urbane Luftmobilität.

Im LUNA-Programm testen Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und European Space Agency Technologien zur präzisen Detektion von Wassereis auf dem Mond. Entscheidend ist nicht der Nachweis, sondern die Nutzbarkeit: Lagerstättengeometrie, autonome Exploration und die Integration in zukünftige Missionsarchitekturen definieren den Übergang von Forschung zu extraterrestrischer Infrastruktur.

Dr. Liuliu Han wird mit dem DGM-Nachwuchspreis für seine Forschung an nachhaltigen Hochleistungsmagneten ausgezeichnet. Im Fokus stehen Hochentropie-Legierungen, die mechanische Stabilität und magnetische Eigenschaften vereinen und gleichzeitig den Einsatz Seltener Erden reduzieren können.

Fusionsplasmen sind unsichtbar, instabil und erzeugen gewaltige Datenmengen. Am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik wird künstliche Intelligenz zunehmend zum entscheidenden Werkzeug, um diese Systeme zu analysieren und in Echtzeit zu steuern – ein zentraler Schritt auf dem Weg zum Fusionskraftwerk.

Mit dem BRIESE-Preis 2025 wird die Arbeit von Dr. Iason-Zois Gazis am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ausgezeichnet. Seine Forschung kombiniert Unterwasserrobotik, hydroakustische Messungen und Machine-Learning-Methoden, um die Verteilung von Manganknollen im Metermaßstab zu kartieren und Sedimentwolken beim Tiefseebergbau erstmals detailliert zu analysieren. Die Ergebnisse liefern wichtige Grundlagen für zukünftige Umweltstandards und die wissenschaftliche Bewertung von Rohstoffen aus der Tiefsee.

Ein internationales Forschungsteam hat vor Neuengland ein ausgedehntes Süßwassersystem unter dem Meeresboden dokumentiert. Die Ergebnisse der Expedition 501 liefern neue Erkenntnisse zur Hydrogeologie von Kontinentalschelfen und globalen Wasserkreisläufen.


