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Rohstoffdiversifizierung
Strategien zur Reduktion einseitiger Abhängigkeiten – durch neue Lieferländer, alternative Technologien, Recycling und Lageraufbau.
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Brasilien verfügt über die zweitgrößten ausgewiesenen Reserven an Seltenen Erden weltweit – und entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Faktor westlicher Lieferketten. Im Mittelpunkt stehen Projekte wie Serra Verde, neue Mine-to-Magnet-Strukturen und die Frage, ob Brasilien künftig nur Rohstofflieferant bleibt oder industrielle Wertschöpfung im eigenen Einflussraum aufbauen kann.

Die geplante Übernahme von Serra Verde durch USA Rare Earth wird von Brasiliens Kartellbehörde Cade geprüft. Im Fokus stehen nicht nur der milliardenschwere Unternehmenskauf, sondern auch langfristige Liefervereinbarungen für strategisch wichtige Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium – Rohstoffe mit wachsender Bedeutung für Elektromobilität, Energietechnik und Verteidigungsindustrie.

Mit dem Ausbau von Cerro Verde entstand in Peru eine der technisch anspruchsvollsten Kupferaufbereitungsanlagen Lateinamerikas. Der von Fluor realisierte Komplex verbindet hohe Produktionskapazitäten mit moderner HPGR-Technologie, integrierter Infrastrukturplanung und außergewöhnlicher Baugeschwindigkeit – ein Projekt mit Signalwirkung für die globale Kupferindustrie.

Politisches Chaos in Lima, operative Stabilität in den Anden: Trotz institutioneller Schwäche bleibt Peru einer der attraktivsten Bergbaustandorte weltweit. Kupfer dominiert die Wirtschaft, Milliardeninvestitionen laufen weiter, und Projekte wie Berenguela zeigen, warum Investoren bleiben – nicht wegen der Politik, sondern trotz ihr.

Mit Taca Taca rückt eines der größten unerschlossenen Kupferprojekte der Welt in den Fokus internationaler Kapitalmärkte. Die Partnerschaft zwischen IFC und First Quantum signalisiert nicht nur steigende Investitionssicherheit in Argentinien, sondern markiert einen strategischen Schritt hin zu stabilen, nachhaltigen Lieferketten für kritische Rohstoffe. Für Investoren, Industrie und Politik entsteht ein Referenzprojekt mit globaler Bedeutung.

Mit dem Erwerb von 45 % an einer Recycling- und Remelting-Anlage in South Carolina baut Glencore seine Position im US-Aluminiumsektor gezielt aus. Die Partnerschaft mit Alumicore verbindet operative Expertise mit globaler Vermarktungskompetenz und stärkt eine zunehmend strategische Wertschöpfungskette zwischen Primärproduktion und Recycling – mit Relevanz für Industrie, Investoren und Versorgungssicherheit.

Brasilien entwickelt sich zum strategischen Drehpunkt für kritische Rohstoffe – insbesondere bei Seltenen Erden. Für Deutschland entsteht daraus ein klarer Handlungsdruck: Ohne industrielle Partnerschaften und frühzeitige Beteiligung an Verarbeitung und Wertschöpfung droht der Verlust geopolitischer und wirtschaftlicher Handlungsspielräume. Der Text analysiert Chancen, Versäumnisse und die Voraussetzungen für eine belastbare Rohstoffallianz auf Augenhöhe.

LKAB identifiziert im Raum Kiruna Europas größtes Vorkommen Seltener Erden. In Kombination mit bestehender Eisenerzförderung entsteht ein integriertes Rohstoffsystem mit strategischer Bedeutung für Europas Industrie, Versorgungssicherheit und Wertschöpfungsketten.

Ein Ausrüstungsauftrag von Epiroc an Mopani Copper Mines zeigt, wie bestehende Untertagebetriebe durch moderne Technik produktiver werden. Im Fokus stehen Effizienz, Betriebssicherheit und die strategische Rolle Sambias im globalen Kupfermarkt.

Argentinien reformiert sein Bergbaurecht und beschleunigt damit den Zugang zu bislang blockierten Kupferprojekten. Für Investoren entsteht ein neuer Marktzyklus in den Anden – mit direkten Auswirkungen auf globale Angebotsstrukturen und Kapitalströme.



