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Maud van Dijk
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Mit dem neuen Verbundstandort in Zhanjiang setzt BASF einen technologischen und industriellen Referenzpunkt. Integration, erneuerbare Energie und flexible Produktionsstrukturen definieren ein Modell, das die Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie langfristig neu ordnet.

Der Tiefseebergbau steht technisch vor der Umsetzung, politisch jedoch im Stillstand. Während Industrie und Entwicklungsländer auf Planungssicherheit drängen, blockieren regulatorische Konflikte innerhalb der ISA den Übergang zur kommerziellen Förderung.

Mit dem Joint Venture FLS TEXNO bauen FLSmidth und Texnopark ein Servicezentrum für die Bergbauindustrie in Usbekistan auf. Ziel ist es, Wartung, Ersatzteilversorgung und künftig auch lokale Fertigung näher an die Minen zu bringen und die wachsende Rohstoffindustrie in Zentralasien zu unterstützen.

Dr. Liuliu Han wird mit dem DGM-Nachwuchspreis für seine Forschung an nachhaltigen Hochleistungsmagneten ausgezeichnet. Im Fokus stehen Hochentropie-Legierungen, die mechanische Stabilität und magnetische Eigenschaften vereinen und gleichzeitig den Einsatz Seltener Erden reduzieren können.

Eine neu entwickelte Legierung aus Chrom, Molybdän und Silizium verschiebt die materialtechnischen Grenzen von Hochtemperaturanwendungen. Sie vereint Duktilität, Oxidationsbeständigkeit und Stabilität bis rund 2.000 Grad Celsius – und eröffnet damit neue Perspektiven für effizientere Flugtriebwerke und Gasturbinen.

Die militärische Eskalation rund um Iran erhöht das Risiko für den Schiffsverkehr im Roten Meer und rückt den Suezkanal erneut ins Zentrum globaler Handelsströme. Für Europas Industrie geht es dabei nicht nur um Transitzeiten, sondern um Versorgungssicherheit bei seltenen Erden, strategischen Metallen und energieintensiven Vorprodukten. Der Beitrag analysiert die Auswirkungen auf Reedereien, Frachtraten und die strukturelle Rohstoffabhängigkeit des Kontinents.

Ein nächtlicher Spaziergang zur historischen Universitätssternwarte Helsinki führt durch Verteidigungsgeschichte, frühe Präzisionsastronomie und das internationale Projekt Carte du Ciel. Die dort vermessenen 159.000 Sterne dienten noch im 21. Jahrhundert der Kalibrierung moderner Weltraummissionen – und 1912 wurde hier das Dreikörperproblem mathematisch gelöst.

Risikokapital aus der Tech-Industrie fließt zunehmend in Exploration, neue Gewinnungsverfahren und Materialsubstitution. Kritische Rohstoffe werden damit zum technologischen Entwicklungsfeld – nicht mehr nur zum klassischen Bergbauthema.
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Biography
Maud van Dijk ist eine niederländische Expertin im Energie- und Ressourcensektor. Nach ihrem Studium in den Niederlanden arbeitet sie heute für eine international renommierte Kanzlei, die unter anderem den größten europäischen Energiehafen, Rotterdam, strategisch berät. Ihre Expertise umfasst die Entwicklung nachhaltiger Energieprojekte, die Optimierung von Lieferketten und die Gestaltung innovativer Geschäftsmodelle für die Energiewende. Mit ihrem tiefen Verständnis für globale Märkte und regulatorische Rahmenbedingungen ist sie eine Schlüsselfigur in der Transformation der Energiebranche.


