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Geopolitik Rohstoffe
Die politische Dimension des Rohstoffzugangs – Konflikte, Handelsabkommen und strategische Einflusszonen rund um kritische Ressourcen.
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Das Carina-Projekt in Brasilien setzt auf Ion-Adsorption-Clays zur Gewinnung von NdPr sowie Dysprosium und Terbium. Mit geplantem Produktionsstart 2028 gilt es als potenzieller Testfall für westliche REE-Lieferketten außerhalb Chinas – technisch, wirtschaftlich und regulatorisch.

Nach Jahren stagnierender Förderung deutet sich im australischen Goldbergbau eine strukturelle Wende an. Neue Projekte, Erweiterungen bestehender Minen und stabile Rahmenbedingungen sprechen für steigende Produktionsmengen bis zum Ende des Jahrzehnts.

Risikokapital aus der Tech-Industrie fließt zunehmend in Exploration, neue Gewinnungsverfahren und Materialsubstitution. Kritische Rohstoffe werden damit zum technologischen Entwicklungsfeld – nicht mehr nur zum klassischen Bergbauthema.

Die Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz markiert einen politischen Kurswechsel: mehr europäische Eigenverantwortung, weniger Abhängigkeit. Was das für Rohstoffe, seltene Erden und die strategische Resilienz der Industrie bedeutet.

Brasilien steht vor einer strategischen Weichenstellung: Vor der Amazonas-Mündung plant Petrobras, in der geologisch aussichtsreichen Equatorial Margin nach Öl zu bohren. Zwischen Milliardeninvestitionen, strengen Umweltauflagen und politischem Ringen in Brasília wird das Projekt zum Lackmustest für die Balance zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Schutz sensibler Ökosysteme. Der Beitrag beleuchtet Hintergründe, Genehmigungsprozess, Risiken und Chancen für die Rohstoffbranche.

Ein tiefgehender Fachüberblick zum Stand des Tiefseebergbaus: technische Verfahren, Umweltfragen & geopolitische Dynamiken, unterstützt durch Schlüsselentwicklungen von TMC, Impossible Metals & Co.

Finnlands Präsident Stubb verhandelt mit Trump über Eisbrecher-Exporte. Hintergründe zu Finnlands Marktführerschaft, Arctia-Flotte & warum die USA finnische Technik brauchen.

Kupfer ist geologisch verfügbar – doch neue Minen kommen kaum nach. Der Engpass der kommenden Jahre entsteht nicht unter Tage, sondern in Genehmigungsverfahren, sinkenden Erzgehalten und fehlender Planungssicherheit. Warum Zeit heute der knappste Rohstoff im Kupferbergbau ist.

Seltene Erden gelten als geopolitisch kritisch – tatsächlich sind sie vor allem ein chemisch-industrielles Problem. Der Text erklärt, warum Lagerstätten allein wenig bedeuten und die eigentliche Macht in der Verarbeitung liegt.

Rohstoffförderung folgt anderen Zeiträumen als industrielle Produktion. Von der Exploration bis zum Betrieb vergehen oft Jahrzehnte – warum Bergbau langfristiges Denken erfordert und sich nicht beschleunigen lässt.



