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Nachhaltigkeit
Langfristige Nutzung von Ressourcen, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte vereint.
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Mit dem Erwerb von 45 % an einer Recycling- und Remelting-Anlage in South Carolina baut Glencore seine Position im US-Aluminiumsektor gezielt aus. Die Partnerschaft mit Alumicore verbindet operative Expertise mit globaler Vermarktungskompetenz und stärkt eine zunehmend strategische Wertschöpfungskette zwischen Primärproduktion und Recycling – mit Relevanz für Industrie, Investoren und Versorgungssicherheit.

LKAB identifiziert im Raum Kiruna Europas größtes Vorkommen Seltener Erden. In Kombination mit bestehender Eisenerzförderung entsteht ein integriertes Rohstoffsystem mit strategischer Bedeutung für Europas Industrie, Versorgungssicherheit und Wertschöpfungsketten.

Brasilien entwickelt sich vom klassischen Rohstofflieferanten zum strategischen Systempartner für Europa. Mit dominanter Stellung bei Niob, wachsender Rolle bei Lithium und enger werdender industrieller Verflechtung – insbesondere mit Deutschland – entsteht ein neues Machtgefüge entlang globaler Lieferketten. Doch Infrastruktur, ESG-Anforderungen und Chinas Präsenz setzen klare Grenzen.

Kanada verlagert den Fokus im Rohstoffsektor von der Exploration hin zu Verarbeitung, Infrastruktur und Betrieb. Mit beschleunigten Genehmigungsverfahren, gezielten Förderprogrammen und einer wachsenden Projektpipeline entsteht ein Markt, in dem die entscheidenden Wertschöpfungsschritte im Midstream liegen – und frühe Engineering-Phasen über Marktzugang entscheiden.

Mit der Shinkai 6500 startet Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology im Rahmen des Ocean Census eine Tiefsee-Expedition in den Nankai-Graben und zu den Shichiyo-Seamounts. Ziel ist die systematische Erfassung bislang unbekannter Arten – ein Schritt, der die Tiefsee von einem Forschungsraum zu einer strategischen Ressource verschiebt.

Das Tiefseebohrschiff CHIKYŪ steht für eine neue Generation maritimer Hochtechnologie. Ursprünglich für wissenschaftliche Bohrungen entwickelt, wird es zunehmend zu einem strategischen Instrument für die Erschließung kritischer Rohstoffe in der Tiefsee.

Mit dem neuen Verbundstandort in Zhanjiang setzt BASF einen technologischen und industriellen Referenzpunkt. Integration, erneuerbare Energie und flexible Produktionsstrukturen definieren ein Modell, das die Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie langfristig neu ordnet.

Mit Gardolene® D bringt Chemetall erstmals eine chrom- und fluoridfreie Passivierung für Kupferfolien in die industrielle Anwendung. Der Schritt ist nicht kosmetisch, sondern strukturell: Er verbindet Leistungssteigerung mit regulatorischer Zukunftssicherheit – und adressiert einen bislang unterschätzten Engpass der Batterieproduktion.

Mit dem Rückbau der Plattform Brae Alpha beginnt ein weiteres Großprojekt im Nordseedecommissioning. Der Auftrag an Allseas zeigt, wie sich der Rückbau alter Offshore-Infrastruktur zu einem eigenständigen Industriezweig entwickelt.

Eine neu entwickelte Legierung aus Chrom, Molybdän und Silizium verschiebt die materialtechnischen Grenzen von Hochtemperaturanwendungen. Sie vereint Duktilität, Oxidationsbeständigkeit und Stabilität bis rund 2.000 Grad Celsius – und eröffnet damit neue Perspektiven für effizientere Flugtriebwerke und Gasturbinen.



