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Nachhaltigkeit
Langfristige Nutzung von Ressourcen, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte vereint.
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Mit der Shinkai 6500 startet Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology im Rahmen des Ocean Census eine Tiefsee-Expedition in den Nankai-Graben und zu den Shichiyo-Seamounts. Ziel ist die systematische Erfassung bislang unbekannter Arten – ein Schritt, der die Tiefsee von einem Forschungsraum zu einer strategischen Ressource verschiebt.

Das Tiefseebohrschiff CHIKYŪ steht für eine neue Generation maritimer Hochtechnologie. Ursprünglich für wissenschaftliche Bohrungen entwickelt, wird es zunehmend zu einem strategischen Instrument für die Erschließung kritischer Rohstoffe in der Tiefsee.

Mit dem neuen Verbundstandort in Zhanjiang setzt BASF einen technologischen und industriellen Referenzpunkt. Integration, erneuerbare Energie und flexible Produktionsstrukturen definieren ein Modell, das die Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie langfristig neu ordnet.

Mit Gardolene® D bringt Chemetall erstmals eine chrom- und fluoridfreie Passivierung für Kupferfolien in die industrielle Anwendung. Der Schritt ist nicht kosmetisch, sondern strukturell: Er verbindet Leistungssteigerung mit regulatorischer Zukunftssicherheit – und adressiert einen bislang unterschätzten Engpass der Batterieproduktion.

Mit dem Rückbau der Plattform Brae Alpha beginnt ein weiteres Großprojekt im Nordseedecommissioning. Der Auftrag an Allseas zeigt, wie sich der Rückbau alter Offshore-Infrastruktur zu einem eigenständigen Industriezweig entwickelt.

Eine neu entwickelte Legierung aus Chrom, Molybdän und Silizium verschiebt die materialtechnischen Grenzen von Hochtemperaturanwendungen. Sie vereint Duktilität, Oxidationsbeständigkeit und Stabilität bis rund 2.000 Grad Celsius – und eröffnet damit neue Perspektiven für effizientere Flugtriebwerke und Gasturbinen.

Seit Jahrtausenden sind Yaks zuverlässige Arbeitstiere der Hochgebirge. In der Eifel hält Stefan Schmitz diese außergewöhnlichen Tiere unter großzügigen Weidebedingungen – und bietet mit Yak-Fleisch ein seltenes Gourmetprodukt.

Mit dem BRIESE-Preis 2025 wird die Arbeit von Dr. Iason-Zois Gazis am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ausgezeichnet. Seine Forschung kombiniert Unterwasserrobotik, hydroakustische Messungen und Machine-Learning-Methoden, um die Verteilung von Manganknollen im Metermaßstab zu kartieren und Sedimentwolken beim Tiefseebergbau erstmals detailliert zu analysieren. Die Ergebnisse liefern wichtige Grundlagen für zukünftige Umweltstandards und die wissenschaftliche Bewertung von Rohstoffen aus der Tiefsee.

Wie Japan mit Weitsicht und industrieller Koordination seine Abhängigkeit von chinesischen Seltenen Erden drastisch senkte – ein Modell, das weltweit Schule machen könnte.

Was unterscheidet Konfliktrohstoffe von kritischen Rohstoffen? Erfahren Sie mehr über die ethischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Aspekte dieser Schlüsselressourcen.



