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Kritische Rohstoffe
Rohstoffe mit hoher wirtschaftlicher Relevanz und Versorgungsrisiko – darunter Seltene Erden, Lithium, Kobalt, Rhenium und andere strategische Materialien.
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Europa hat seine Abhängigkeit von russischem Pipelinegas reduziert – gleichzeitig jedoch eine neue Bindung an den globalen LNG-Markt und insbesondere an die USA aufgebaut. Steigende Preise, geopolitische Risiken und wachsende LNG-Importe aus Russland werfen zunehmend Fragen nach Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und strategischer Konsistenz der europäischen Energiepolitik auf.

Die geplante Übernahme von Serra Verde durch USA Rare Earth wird von Brasiliens Kartellbehörde Cade geprüft. Im Fokus stehen nicht nur der milliardenschwere Unternehmenskauf, sondern auch langfristige Liefervereinbarungen für strategisch wichtige Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium – Rohstoffe mit wachsender Bedeutung für Elektromobilität, Energietechnik und Verteidigungsindustrie.

Mit der geplanten Kombination von Serra Verde und USA Rare Earth entsteht eine der ambitioniertesten westlichen Lieferketten für Seltene Erden außerhalb Asiens. Im Zentrum stehen schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium, langfristige Offtake-Strukturen und der Versuch, eine integrierte Mine-to-Magnet-Industrie zwischen Brasilien und den USA aufzubauen.

Mit dem Ausbau von Cerro Verde entstand in Peru eine der technisch anspruchsvollsten Kupferaufbereitungsanlagen Lateinamerikas. Der von Fluor realisierte Komplex verbindet hohe Produktionskapazitäten mit moderner HPGR-Technologie, integrierter Infrastrukturplanung und außergewöhnlicher Baugeschwindigkeit – ein Projekt mit Signalwirkung für die globale Kupferindustrie.

Brasilien entwickelt sich zum strategischen Drehpunkt für kritische Rohstoffe – insbesondere bei Seltenen Erden. Für Deutschland entsteht daraus ein klarer Handlungsdruck: Ohne industrielle Partnerschaften und frühzeitige Beteiligung an Verarbeitung und Wertschöpfung droht der Verlust geopolitischer und wirtschaftlicher Handlungsspielräume. Der Text analysiert Chancen, Versäumnisse und die Voraussetzungen für eine belastbare Rohstoffallianz auf Augenhöhe.

LKAB identifiziert im Raum Kiruna Europas größtes Vorkommen Seltener Erden. In Kombination mit bestehender Eisenerzförderung entsteht ein integriertes Rohstoffsystem mit strategischer Bedeutung für Europas Industrie, Versorgungssicherheit und Wertschöpfungsketten.

Ein Ausrüstungsauftrag von Epiroc an Mopani Copper Mines zeigt, wie bestehende Untertagebetriebe durch moderne Technik produktiver werden. Im Fokus stehen Effizienz, Betriebssicherheit und die strategische Rolle Sambias im globalen Kupfermarkt.

Neue geowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass mehrstufige Mantelschmelzen in Subduktionszonen entscheidend für die Goldanreicherung sind. Damit rückt der Ursprung vieler Lagerstätten tiefer in den Fokus – mit direkten Implikationen für Exploration, Bewertung und Investitionsentscheidungen im Bergbau.

Argentinien reformiert sein Bergbaurecht und beschleunigt damit den Zugang zu bislang blockierten Kupferprojekten. Für Investoren entsteht ein neuer Marktzyklus in den Anden – mit direkten Auswirkungen auf globale Angebotsstrukturen und Kapitalströme.

Brasilien entwickelt sich vom klassischen Rohstofflieferanten zum strategischen Systempartner für Europa. Mit dominanter Stellung bei Niob, wachsender Rolle bei Lithium und enger werdender industrieller Verflechtung – insbesondere mit Deutschland – entsteht ein neues Machtgefüge entlang globaler Lieferketten. Doch Infrastruktur, ESG-Anforderungen und Chinas Präsenz setzen klare Grenzen.



