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Kritische Rohstoffe
Rohstoffe mit hoher wirtschaftlicher Relevanz und Versorgungsrisiko – darunter Seltene Erden, Lithium, Kobalt, Rhenium und andere strategische Materialien.
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Ein Ausrüstungsauftrag von Epiroc an Mopani Copper Mines zeigt, wie bestehende Untertagebetriebe durch moderne Technik produktiver werden. Im Fokus stehen Effizienz, Betriebssicherheit und die strategische Rolle Sambias im globalen Kupfermarkt.

Neue geowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass mehrstufige Mantelschmelzen in Subduktionszonen entscheidend für die Goldanreicherung sind. Damit rückt der Ursprung vieler Lagerstätten tiefer in den Fokus – mit direkten Implikationen für Exploration, Bewertung und Investitionsentscheidungen im Bergbau.

Argentinien reformiert sein Bergbaurecht und beschleunigt damit den Zugang zu bislang blockierten Kupferprojekten. Für Investoren entsteht ein neuer Marktzyklus in den Anden – mit direkten Auswirkungen auf globale Angebotsstrukturen und Kapitalströme.

Brasilien entwickelt sich vom klassischen Rohstofflieferanten zum strategischen Systempartner für Europa. Mit dominanter Stellung bei Niob, wachsender Rolle bei Lithium und enger werdender industrieller Verflechtung – insbesondere mit Deutschland – entsteht ein neues Machtgefüge entlang globaler Lieferketten. Doch Infrastruktur, ESG-Anforderungen und Chinas Präsenz setzen klare Grenzen.

Kanada verlagert den Fokus im Rohstoffsektor von der Exploration hin zu Verarbeitung, Infrastruktur und Betrieb. Mit beschleunigten Genehmigungsverfahren, gezielten Förderprogrammen und einer wachsenden Projektpipeline entsteht ein Markt, in dem die entscheidenden Wertschöpfungsschritte im Midstream liegen – und frühe Engineering-Phasen über Marktzugang entscheiden.

Lundin Mining positioniert Caserones in Chile als zentrales Asset seiner Kupferstrategie. Die großskalige Tagebaumine kombiniert hohe Durchsatzraten mit komplexer Prozessintegration unter extremen Bedingungen in den Anden und bildet einen operativen Referenzpunkt für die weitere Entwicklung im Vicuña-Distrikt.

Produktionsausfälle in Bahrain, Katar, Mosambik und Iran treffen auf fragile Lieferketten und niedrige Lagerbestände. Trotz schwacher Nachfrage kippt der Aluminiummarkt temporär ins Defizit. Die Straße von Hormus wird zum systemischen Risiko – mit direkten Folgen für Preise, Industrie und Versorgungssicherheit in Europa.

Nicht Besitz, sondern Zugang entscheidet: In Südamerika verdichtet sich der globale Wettbewerb um kritische Rohstoffe. Wer hier investiert, sichert Lieferketten – und damit industrielle und technologische Macht.

Deutschland beteiligt sich mit 50 Millionen Euro am Nolans-Projekt in Australien – und setzt damit ein klares Signal: Rohstoffe sind längst Teil der Industrie- und Sicherheitspolitik. Im Fokus stehen Neodym und Praseodym, Schlüsselmetalle für Elektromobilität und Windenergie. Doch die Investition zeigt auch die Grenzen europäischer Rohstoffstrategie.

Das Tiefseebohrschiff CHIKYŪ steht für eine neue Generation maritimer Hochtechnologie. Ursprünglich für wissenschaftliche Bohrungen entwickelt, wird es zunehmend zu einem strategischen Instrument für die Erschließung kritischer Rohstoffe in der Tiefsee.



