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Rohstoffsicherung
Strategien zur resilienten Rohstoffversorgung – von Kreislaufwirtschaft bis effizienter Förderung.
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Mit dem unterzeichneten Freihandelsabkommen stärkt die EU ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen aus Australien. Das Abkommen verbindet Handelsliberalisierung mit strategischer Lieferkettenpolitik und setzt neue Impulse für industrielle Kooperation und Investitionen.

Neue Daten aus der Clarion-Clipperton-Zone bestätigen das enorme Potenzial polymetallischer Knollen für Nickel, Kobalt und Kupfer. Doch trotz steigender Nachfrage bleiben Tiefseeprojekte zwischen technischer Machbarkeit, regulatorischer Unsicherheit und ökologischen Risiken umstritten.

Tiefseebergbau entwickelt sich zum neuen geopolitischen Schauplatz. Während die USA, Japan und Europa unterschiedliche Strategien verfolgen, stehen kritische Rohstoffe, ökologische Risiken und die Kontrolle globaler Lieferketten im Zentrum der Debatte.

Die 7. Auflage von „Geologie von Deutschland“ bestätigt ihren Status als Standardwerk der regionalen Geologie. Präzise, visuell überzeugend und didaktisch klar vermittelt das Buch von Henningsen und Katzung die komplexe Struktur des deutschen Untergrunds – und gewinnt vor dem Hintergrund aktueller Rohstoff- und Versorgungsdebatten neue Relevanz.

Kupfer entwickelt sich zum strategischen Engpass der globalen Elektrifizierung. Während die Nachfrage stark wächst, bremsen Infrastruktur, Genehmigungen und sinkende Erzgehalte den Ausbau des Angebots – mit Lateinamerika im Zentrum des Investitionsgeschehens.

Mit gezielten Investitionen in Lithium, Kupfer und Seltene Erden bauen die USA neue Lieferketten in Lateinamerika auf. Der Schritt markiert eine Verschiebung von marktgetriebener Rohstoffbeschaffung hin zu strategischer Kontrolle über kritische Ressourcen.

Mit dem Joint Venture FLS TEXNO bauen FLSmidth und Texnopark ein Servicezentrum für die Bergbauindustrie in Usbekistan auf. Ziel ist es, Wartung, Ersatzteilversorgung und künftig auch lokale Fertigung näher an die Minen zu bringen und die wachsende Rohstoffindustrie in Zentralasien zu unterstützen.

Mit einem Finanzierungspaket von 1,175 Milliarden US-Dollar treibt Rio Tinto den Ausbau seines Rincon-Lithiumprojekts in Argentiniens Salta-Provinz voran. Das Vorhaben im Herzen des Lithiumdreiecks soll künftig bis zu 60.000 Tonnen batteriegeeignetes Lithiumcarbonat pro Jahr liefern und zählt zu den wichtigsten neuen Rohstoffprojekten für die globale Energiewende. Internationale Entwicklungsbanken und Exportfinanzierer unterstreichen mit ihrer Beteiligung die wachsende strategische Bedeutung stabiler Lithiumlieferketten.

Japan baut seine strategische Versorgung mit Seltenen Erden weiter aus. Eine langfristige Vereinbarung mit dem australischen Produzenten Lynas Rare Earths kombiniert Preisgarantien, feste Liefermengen und bevorzugten Zugang zu kritischen Magnetmetallen. Der Deal zeigt, wie Tokio geopolitische Risiken aktiv in industrielle Versorgungssicherheit übersetzt – während andere Regionen noch nach operativen Lösungen suchen.

Der Kerosinmarkt reagiert derzeit empfindlicher auf geopolitische Spannungen als der Rohölpreis selbst. Seit der Eskalation im Nahen Osten haben sich die Preise für Flugtreibstoff in Asien und Europa drastisch erhöht. Raffineriemargen, Exportstopps und die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus treiben den Markt. Für Airlines, Flughäfen und energieintensive Volkswirtschaften wird Jet Fuel damit zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Stressindikator.



