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Seltene Erden
Metalle, die für Hochtechnologien unverzichtbar sind (z. B. Neodym für Windturbinen).
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Brasilien verfügt über die zweitgrößten ausgewiesenen Reserven an Seltenen Erden weltweit – und entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Faktor westlicher Lieferketten. Im Mittelpunkt stehen Projekte wie Serra Verde, neue Mine-to-Magnet-Strukturen und die Frage, ob Brasilien künftig nur Rohstofflieferant bleibt oder industrielle Wertschöpfung im eigenen Einflussraum aufbauen kann.

Die geplante Übernahme von Serra Verde durch USA Rare Earth wird von Brasiliens Kartellbehörde Cade geprüft. Im Fokus stehen nicht nur der milliardenschwere Unternehmenskauf, sondern auch langfristige Liefervereinbarungen für strategisch wichtige Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium – Rohstoffe mit wachsender Bedeutung für Elektromobilität, Energietechnik und Verteidigungsindustrie.

Mit der geplanten Kombination von Serra Verde und USA Rare Earth entsteht eine der ambitioniertesten westlichen Lieferketten für Seltene Erden außerhalb Asiens. Im Zentrum stehen schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium, langfristige Offtake-Strukturen und der Versuch, eine integrierte Mine-to-Magnet-Industrie zwischen Brasilien und den USA aufzubauen.

Mit "China & Russia. Four Centuries of Conflict and Concord" legt Philip Snow eine differenzierte und bemerkenswert nüchterne Analyse der chinesisch-russischen Beziehungen vor. Das Buch zeigt, dass zwischen beiden Mächten historisch weit häufiger Konkurrenz, Misstrauen und strategische Zweckgemeinschaft herrschten als echte Partnerschaft – eine wichtige Perspektive für Leser aus Geopolitik, Energie- und Rohstoffwirtschaft.

Politisches Chaos in Lima, operative Stabilität in den Anden: Trotz institutioneller Schwäche bleibt Peru einer der attraktivsten Bergbaustandorte weltweit. Kupfer dominiert die Wirtschaft, Milliardeninvestitionen laufen weiter, und Projekte wie Berenguela zeigen, warum Investoren bleiben – nicht wegen der Politik, sondern trotz ihr.

Mit Taca Taca rückt eines der größten unerschlossenen Kupferprojekte der Welt in den Fokus internationaler Kapitalmärkte. Die Partnerschaft zwischen IFC und First Quantum signalisiert nicht nur steigende Investitionssicherheit in Argentinien, sondern markiert einen strategischen Schritt hin zu stabilen, nachhaltigen Lieferketten für kritische Rohstoffe. Für Investoren, Industrie und Politik entsteht ein Referenzprojekt mit globaler Bedeutung.

Brasilien entwickelt sich zum strategischen Drehpunkt für kritische Rohstoffe – insbesondere bei Seltenen Erden. Für Deutschland entsteht daraus ein klarer Handlungsdruck: Ohne industrielle Partnerschaften und frühzeitige Beteiligung an Verarbeitung und Wertschöpfung droht der Verlust geopolitischer und wirtschaftlicher Handlungsspielräume. Der Text analysiert Chancen, Versäumnisse und die Voraussetzungen für eine belastbare Rohstoffallianz auf Augenhöhe.

LKAB identifiziert im Raum Kiruna Europas größtes Vorkommen Seltener Erden. In Kombination mit bestehender Eisenerzförderung entsteht ein integriertes Rohstoffsystem mit strategischer Bedeutung für Europas Industrie, Versorgungssicherheit und Wertschöpfungsketten.

Argentinien reformiert sein Bergbaurecht und beschleunigt damit den Zugang zu bislang blockierten Kupferprojekten. Für Investoren entsteht ein neuer Marktzyklus in den Anden – mit direkten Auswirkungen auf globale Angebotsstrukturen und Kapitalströme.

Nicht Besitz, sondern Zugang entscheidet: In Südamerika verdichtet sich der globale Wettbewerb um kritische Rohstoffe. Wer hier investiert, sichert Lieferketten – und damit industrielle und technologische Macht.



