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Lieferketten
Netzwerke von der Rohstoffgewinnung bis zum Endprodukt, oft mit ethischen und ökologischen Herausforderungen.
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Mit dem neuen Verbundstandort in Zhanjiang setzt BASF einen technologischen und industriellen Referenzpunkt. Integration, erneuerbare Energie und flexible Produktionsstrukturen definieren ein Modell, das die Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie langfristig neu ordnet.

Das Gunnison-Projekt in Arizona entwickelt sich zu einem strategisch relevanten Kupfervorhaben für die USA. Eine aktualisierte Wirtschaftlichkeitsstudie zeigt deutliche Wertsteigerungen – getragen vor allem von technologischen Optimierungen, effizienteren Prozessen und zusätzlicher industrieller Nutzung von Nebenprodukten.

Die Clarion-Clipperton-Zone im Pazifik gilt als bedeutendste Rohstoffprovinz der Tiefsee. Neue Studien zeigen jedoch, dass der Abbau polymetallischer Knollen tiefgreifende und langfristige Auswirkungen auf ein kaum verstandenes Ökosystem haben könnte – während regulatorische Fragen weiterhin ungelöst bleiben.

Mit dem unterzeichneten Freihandelsabkommen stärkt die EU ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen aus Australien. Das Abkommen verbindet Handelsliberalisierung mit strategischer Lieferkettenpolitik und setzt neue Impulse für industrielle Kooperation und Investitionen.

Der Tiefseebergbau steht technisch vor der Umsetzung, politisch jedoch im Stillstand. Während Industrie und Entwicklungsländer auf Planungssicherheit drängen, blockieren regulatorische Konflikte innerhalb der ISA den Übergang zur kommerziellen Förderung.

Tiefseebergbau entwickelt sich zum neuen geopolitischen Schauplatz. Während die USA, Japan und Europa unterschiedliche Strategien verfolgen, stehen kritische Rohstoffe, ökologische Risiken und die Kontrolle globaler Lieferketten im Zentrum der Debatte.

Kupfer entwickelt sich zum strategischen Engpass der globalen Elektrifizierung. Während die Nachfrage stark wächst, bremsen Infrastruktur, Genehmigungen und sinkende Erzgehalte den Ausbau des Angebots – mit Lateinamerika im Zentrum des Investitionsgeschehens.

Mit gezielten Investitionen in Lithium, Kupfer und Seltene Erden bauen die USA neue Lieferketten in Lateinamerika auf. Der Schritt markiert eine Verschiebung von marktgetriebener Rohstoffbeschaffung hin zu strategischer Kontrolle über kritische Ressourcen.

MP Materials, Betreiber der bedeutenden Seltene-Erden-Mine Mountain Pass in Kalifornien, plant gemeinsam mit dem saudi-arabischen Bergbauunternehmen Ma’aden eine Raffinerie für Seltene Erden im Königreich. Das Projekt ist Teil einer strategischen US-saudi-arabischen Kooperation zur Diversifizierung globaler Lieferketten für kritische Rohstoffe und könnte die Struktur des internationalen Marktes nachhaltig verändern.



