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Red Metal Resources Ltd. setzt im chilenischen Carrizal-Projekt auf hochauflösende LiDAR-Daten, um strukturelle Kontrolle und historische Abbauspuren präzise zu erfassen. Ziel ist nicht Fläche, sondern Genauigkeit: belastbare Bohrziele in einem komplexen IOCG-System, in dem Kupfer das dominante Metall darstellt.

Produktionsausfälle in Bahrain, Katar, Mosambik und Iran treffen auf fragile Lieferketten und niedrige Lagerbestände. Trotz schwacher Nachfrage kippt der Aluminiummarkt temporär ins Defizit. Die Straße von Hormus wird zum systemischen Risiko – mit direkten Folgen für Preise, Industrie und Versorgungssicherheit in Europa.

Nicht Besitz, sondern Zugang entscheidet: In Südamerika verdichtet sich der globale Wettbewerb um kritische Rohstoffe. Wer hier investiert, sichert Lieferketten – und damit industrielle und technologische Macht.

Deutschland beteiligt sich mit 50 Millionen Euro am Nolans-Projekt in Australien – und setzt damit ein klares Signal: Rohstoffe sind längst Teil der Industrie- und Sicherheitspolitik. Im Fokus stehen Neodym und Praseodym, Schlüsselmetalle für Elektromobilität und Windenergie. Doch die Investition zeigt auch die Grenzen europäischer Rohstoffstrategie.

Mit dem unterzeichneten Freihandelsabkommen stärkt die EU ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen aus Australien. Das Abkommen verbindet Handelsliberalisierung mit strategischer Lieferkettenpolitik und setzt neue Impulse für industrielle Kooperation und Investitionen.

Kupfer entwickelt sich zum strategischen Engpass der globalen Elektrifizierung. Während die Nachfrage stark wächst, bremsen Infrastruktur, Genehmigungen und sinkende Erzgehalte den Ausbau des Angebots – mit Lateinamerika im Zentrum des Investitionsgeschehens.

Mit gezielten Investitionen in Lithium, Kupfer und Seltene Erden bauen die USA neue Lieferketten in Lateinamerika auf. Der Schritt markiert eine Verschiebung von marktgetriebener Rohstoffbeschaffung hin zu strategischer Kontrolle über kritische Ressourcen.


